Helikopter Tracker weltweit: Hubschrauber live auf dem Radar

Auf der Karte sehen Sie ausschließlich Hubschrauber, die gerade in der Luft sind. Jedes rote Symbol ist ein Helikopter, der seine Position per Transponder sendet, Flugzeuge sind ausgeblendet. Klicken Sie ein Symbol an, dann erscheinen Rufzeichen, Kennzeichen, Typ, Höhe, Geschwindigkeit und Kurs sowie der Ort, über dem die Maschine gerade fliegt, oft mit Foto. Felder für Route und Flugzeiten bleiben bei Hubschraubern leer, weil es keinen Flugplan wie bei Linienflügen gibt.

Die Karte startet über Mitteleuropa. Zoomen Sie heraus, sehen Sie Hubschrauber weltweit, zoomen Sie hinein, werden einzelne Maschinen über einer Stadt oder einer Plattform sichtbar. Über das Suchfeld auf der Karte finden Sie einen Hubschrauber nach Rufzeichen, Kennzeichen oder Typ, zum Beispiel S-92 oder EC135. Sie können dort auch einen Ort eingeben, um die Karte direkt auf Ihre Stadt zu zentrieren.

Wo weltweit die meisten Hubschrauber fliegen

Wer die Karte herauszoomt, erkennt schnell einige Schwerpunkte. Über New York drängen sich Rundflug-, Charter- und Nachrichtenhubschrauber entlang der Flüsse um Manhattan. Über São Paulo dient der Hubschrauber als Pendelverkehr über dem Stau, auf der Karte sehen Sie dort oft viele kleine Maschinen auf kurzen Strecken zwischen Dachlandeplätzen.

Ein zweiter Schwerpunkt sind die Offshore-Gebiete. Zwischen Aberdeen, Norwegen und den Öl- und Gasplattformen in der Nordsee pendeln große zweimotorige Transporthubschrauber wie die Sikorsky S-92, etwa von Bristow. Dieselben Typen fliegen im Golf von Mexiko von der US-Küste zu den Bohrinseln. In den Alpen sehen Sie Rettungs-, Material- und Rundflüge. Die Air Zermatt zum Beispiel fliegt von Zermatt und Raron aus Rettungseinsätze, Materialflüge für Baustellen, Hüttenversorgung und Heliskiing.

Hubschrauber der US-Armee über Deutschland

Über Franken, Hessen und der Oberpfalz tauchen regelmäßig Hubschrauber der US-Armee auf. Die 12th Combat Aviation Brigade hat ihren Standort am Katterbach Army Airfield bei Ansbach sowie in Illesheim. Dort sind die drei bekannten Typen zu Hause: der Transporthubschrauber UH-60 Black Hawk, der Kampfhubschrauber AH-64 Apache und der schwere CH-47 Chinook mit seinen zwei Rotoren. Weitere US-Hubschrauber starten in Wiesbaden, und der Truppenübungsplatz Grafenwöhr ist ein häufiges Ziel für Übungsflüge.

Auf der Karte erkennen Sie diese Maschinen meist am Typkürzel, etwa H60, H64 oder H47, und an Formationen aus mehreren Hubschraubern auf gleichem Kurs. Militärhubschrauber senden allerdings nicht immer ein ADS-B-Signal. Bei Übungen oder Einsätzen kann es ganz fehlen, sodass Sie sie zwar hören, aber nicht auf der Karte sehen.

Offshore-Windpark-Hubschrauber in der Nordsee

Nördlich der ostfriesischen Inseln und westlich von Sylt liegen die deutschen Offshore-Windparks, teils rund 100 Kilometer vor der Küste. Techniker werden per Hubschrauber zu Plattformen und Turbinen gebracht, teils mit Winde direkt auf die Gondel. Emden ist der wichtigste Startplatz an der deutschen Nordseeküste, auch Windparkbetreiber bevorzugen diesen Flugplatz als Basis für ihre Transportflüge.

Dazu kommt die Offshore-Rettung. Die Emder Firma NHC Northern Helicopter hält Rettungshubschrauber für die Windparks bereit, unter anderem auf Helgoland, und auch auf Rügen für die Ostsee. Auf der Karte sehen Sie diese Flüge als Hubschrauber, die von Emden oder Helgoland geradlinig aufs Meer hinausfliegen, dort einige Zeit über einer Position verharren und dann zurückkehren.

Welche Hubschraubertypen Sie auf der Karte sehen

Der Typ steht im Infofenster nach dem Klick. Einige Muster begegnen Ihnen weltweit immer wieder:

  • Sikorsky S-92 und Airbus H175 / AW189: große Offshore-Transporter zwischen Küste und Plattform.
  • Airbus H135 (EC135) und H145: typische Rettungs- und Polizeihubschrauber in Europa, auch bei der Air Zermatt im Einsatz.
  • Bell 429, Bell 407, Airbus H125: Rundflüge, Taxi- und Materialflüge, etwa in den Alpen und über New York.
  • UH-60 Black Hawk, AH-64 Apache, CH-47 Chinook: Militär, in Deutschland vor allem US-Armee.

Wenn Sie einen Typ in das Suchfeld eingeben, zeigt die Karte alle Hubschrauber dieses Musters, die gerade senden. So lässt sich zum Beispiel schnell prüfen, wo weltweit gerade eine S-92 unterwegs ist.

Warum ein Hubschrauber zeitweise vom Radar verschwindet

Die Karte zeigt nur, was ein Hubschrauber per ADS-B sendet und was ein Empfänger am Boden auffängt. Dieses Signal breitet sich nur in Sichtlinie aus. Ein Hubschrauber in 150 Metern Höhe hinter einem Hügel, zwischen Hochhäusern oder tief über dem Meer ist für viele Empfänger unsichtbar, obwohl er weiterfliegt. Genau deshalb verschwinden tief fliegende Rettungs- oder Polizeihubschrauber oft kurz vor der Landung und tauchen nach dem Start erst wieder in einigen hundert Metern Höhe auf.

Geht das Signal verloren, führt die Karte den Hubschrauber einige Minuten auf seinem letzten Kurs weiter und zeigt ihn als geschätzte Position an. Kommt kein neues Signal, wird er entfernt. Hinzu kommt: Polizei- und Militärhubschrauber senden bei Einsätzen manchmal gar nicht oder nur eingeschränkt, und ältere oder kleine private Hubschrauber haben nicht immer einen ADS-B-Transponder. Hören Sie also einen Hubschrauber, der nicht auf der Karte ist, liegt das meist an der Höhe oder am Transponder, nicht an einem Fehler.

So erkennen Sie, was ein Hubschrauber gerade macht

Ein paar Muster helfen beim Deuten. Eine gerade Linie mit konstanter Höhe ist meist ein Transfer- oder Verlegungsflug. Enge Kreise über einem Punkt deuten auf Polizei, Filmaufnahmen, Vermessung oder Rettung hin. Pendelverkehr zwischen Küste und Meer ist fast immer Offshore. Mehrere Hubschrauber gleichen Typs im Abstand weniger Kilometer sind oft Militär in Formation.

Das Kennzeichen verrät das Land: D- für Deutschland, HB- für die Schweiz, G- für Großbritannien, N- für die USA, PR- oder PT- für Brasilien. Zusammen mit Typ und Ort reicht das meist, um den Hubschrauber über Ihrem Haus einzuordnen.

Häufige Fragen

Kann man Hubschrauber live verfolgen?

Ja, sofern der Hubschrauber einen ADS-B-Transponder hat und in Reichweite eines Empfängers fliegt. Dann erscheint er als rotes Symbol auf der Karte, und per Klick sehen Sie Typ, Kennzeichen, Höhe, Geschwindigkeit und Kurs. Tief fliegende Hubschrauber und manche Polizei- oder Militärmaschinen sind nicht immer sichtbar.

Welcher Hubschrauber fliegt gerade über mir?

Geben Sie Ihren Ort in das Suchfeld der Karte ein und zoomen Sie hinein. Klicken Sie dann das rote Symbol in Ihrer Nähe an. Im Infofenster stehen Typ, Kennzeichen und Höhe. Fehlt die Maschine auf der Karte, fliegt sie wahrscheinlich zu tief für die Empfänger oder sendet kein Signal.

Warum werden bei Hubschraubern keine Route und keine Flugzeiten angezeigt?

Hubschrauber fliegen in der Regel ohne veröffentlichten Flugplan von Punkt zu Punkt, oft zu Plattformen, Krankenhäusern oder Einsatzorten. Deshalb gibt es keinen Start- und Zielflughafen, den die Karte anzeigen könnte. Sichtbar sind nur die gesendeten Live-Daten wie Position, Höhe und Kurs.

Flugzeuge statt Hubschrauber verfolgen Sie auf unserer Seite zur Flugverfolgung, und wie der bekannte Dienst Flightradar24 funktioniert, erklären wir dort ebenfalls.